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Das Seminar vermittelt praxisnah und -orientiert bindungs- und traumatheoretisches Grundlagenwissen sowie aktuelle Ergebnisse aus der Bindungs- und Traumaforschung  für die pädagogisch-therapeutische Arbeit. Schwerpunkt des Seminars bilden das Erkennen von Bindungsstörungen und (Bindungs-)traumatisierungen sowie Möglichkeiten, diese pädagogisch-therapeutische zu begleiten.

Referent:
Marcus Kettl, MSc.


Termin:
10.12.2026
Weitere Seminare sind in Planung!


Ort:
Wird noch bekannt gegeben


Preis:
220,- EUR
Ermäßigte Gebühr auf Anfrage!


Einheiten:
8 UE, 1 Tage


Zielgruppe:
Mitarbeiter:innen in pädagogischen, psychosozialen, beratenden und therapeutischen Berufen, Interessierte


Weiterführende Informationen:

Anmeldung

„Versucht, meine Lebensgeschichte zu nutzen, anstatt sie mir vorzuwerfen!

Autor*in unbekannt

Inhalt

In diesem Seminar wird sehr lebendig und nachvollziehbar die theoretischen Grundlagen der Bindungs- und Traumatheorie vermittelt. Praktische Beispiele bei denen die Auswirkungen frühkindlicher Beziehungserfahrungen und lebensgeschichtlichen Verletzungen auf die weitere Persönlichkeitsentwicklung deutlich wird, werden gemeinsam bearbeitet.Fragen wie:

Grundlagen der Bindungstheorie, Psychotraumatologie, Neurobiologie und dem Embodiment

  • Bindungstypen und wie sie sich im Verhalten und Erleben zeigen
  • Ursachen und Formen von Bindungsstörung
  • Bindungs- und Beziehungstrauma erkennen, verstehen und versorgen
  • Welche Hilfestellungen brauchen die Kinder und welche inneren Haltungen, aber auch welche Unterstützung brauchen die Bezugspersonen, um diese schwierigen Situationen zu meistern?
  • Was tun, wenn’s brennt? – praktische Methoden aus dem Bereich der Traumapädagogik, Bindungspädagogik und der Neurobiologie
  • Co-Regulation: Wie begleite ich Kinder aus ihren „Gefahrensystem“ (Kampf, Flucht, Erstarrung) zurück ins „Bindungssystem“ (Ruhe, Verbundenheit)
  • Wege zur Förderung von Heilung und Nachreifung
  • Beziehungsarbeit trotz Zurückweisung – Wie bleibe ich im Kontakt?
  • Die Rolle der Pflegeperson/Pädagog:in als „sichere Basis“
  • Umgang mit eigenen Grenzen und Selbstfürsorge in der Beziehungsarbeit
  • Ressourcenarbeit & Psychohygiene für Pflege- und IN-Betreuungspersonen

Die Bindungs- und Traumatheorie prägt heute mehr denn je Forschung und Praxis in Psychologie, Psychotherapie und Pädagogik.

Methoden

  • Vortrag
  • Videodemonstration
  • Fallbeispiele
  • Gruppenübungen
  • Rollenspiele
  • Diskussion

Weitere Termine für 2026 werden demnächst bekannt gegeben. Bei Fragen treten Sie in Kontakt mit mir!

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